Projektsachbearbeiter*in (w/m/d) im Referat „Pflanzenbau“

Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg (LTZ)

Beschreibung: 

Beim Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) ist im Rahmen des Vorhabens

"Einrichtung eines Netzes von Demonstrationsbetrieben zur Implementierung der neuen Düngeverordnung und der Stoffstrombilanz“

sowie des Projektes

„Praxis-Netzwerk zur Erprobung der nicht-chemischen Unkrautkontrolle im konventionellen Ackerbau“

baldmöglichst die Stelle

einer Projektsachbearbeiterin / eines Projektsachbearbeiters (w/m/d)

in Vollzeit (zurzeit 39,5 Stunden/Woche) befristet bis zum 31.12.2022 zu besetzen.

Die Arbeitszeit verteilt sich hälftig auf die genannten Projekte. Vorbehaltlich der endgültigen Bewilligung der erforderlichen Finanzmittel kann eine Verlängerung mit weiteren Projektabschnitten bis Ende März 2024 in Aussicht gestellt werden. Arbeitsort ist die Außenstelle Rheinstetten-Forchheim.

Das LTZ ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Die Einrichtung bearbeitet ein breites Aufgabenspektrum von der angewandten Forschung bis hin zum Wissenstransfer in die Praxis und kooperiert hierbei mit verschiedensten Institutionen im In- und Ausland.

Das LTZ bietet einen interessanten Arbeitsplatz in einem sympathischen Team mit kreativer Arbeitsatmosphäre, vielfältigen Tätigkeiten und innovativen Aspekten sowie flexiblen Arbeitszeiten. Die Außenstelle Rheinstetten-Forchheim ist hervorragend an das ÖPNV-Netz angebunden.

Die Stelle ist im Referat „Pflanzenbau“ angesiedelt.

  1. Im Rahmen des Projektes ‚DüngungsNetzwerk BW‘ betreut das LTZ Demonstrationsbetriebe in Baden-Württemberg zur fachgerechten Umsetzung der aktuellen Düngeverordnung und der Stoffstrombilanzverordnung. Mit dem Vorhaben sollen Implementierungshürden der neuen Düngegesetzgebung erfasst und Möglichkeiten zur Erhöhung der N- und P-Düngeeffizienz unter Praxisbedingungen in landwirtschaftlichen Betrieben identifiziert und demonstriert werden - u.a. durch Anwendung dynamischer, modellgestützter Systeme bei der Düngung.
  2. NEUKA.BW ist ein Projekt zur „Reduktion des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln“ im Rahmen des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ der baden-württembergischen Landesregierung. Ziel des Vorhabens ist es, einen Beitrag zur Entwicklung und Verbreitung von praxisgeeigneten nicht-chemischen, insbesondere mechanischen, digitalen, innovativen Verfahren zur Unkrautregulierung als Baustein für einen nachhaltigen Pflanzenschutz im Ackerbau zu leisten.

Beide Projekte dienen daher sowohl der Wissensgenerierung als auch dem Wissenstransfer zwischen Forschung, Beratung und Praxis.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

  • Mitwirkung bei der Akquise und Betreuung von Demonstrationsbetrieben
  • Information und Beratung zu nicht-chemischer Unkrautkontrolle im konventionel-len Ackerbau
  • Information und Unterstützung der Demonstrationsbetriebe bei der fachgerech-ten Umsetzung der aktuellen Düngeverordnung und der Stoffstrombilanzverord-nung
  • Betriebs- und schlagspezifische Datenerhebung in Zusammenarbeit mit den Be-triebsleitern, Aufbereitung und Transfer der gewonnenen Erkenntnisse
  • Durchführung von Probenahmen, z.B. zur Ermittlung von betriebsspezifischen Nährstoffflüssen (u. a. Bodenproben)
  • Betreuung von Praxisversuchen auf Demonstrationsbetrieben
  • Vorbereitung und Durchführung von Fachtagen und Maschinenvorführungen so-wie Vortragsveranstaltungen und Produktion von Kurzfilmen für die Zielgruppe Beratung und Landwirte
  • Demonstration von Versuchen im Feld und Präsentationen vor Fachpublikum
  • Mitarbeit bei der
    • Identifikation von Hindernissen bei der Implementierung des neuen Düngerechts (ggf. unter besonderer Berücksichtigung der Tierhaltung)
    • Bewertung ausgewählter Düngungsbemessungsverfahren aus Sicht der Pflanzenproduktion und Umwelt
    • Identifizierung von „best practice“-Betrieben
  • Erprobung der Einsatzmöglichkeiten von sensorgesteuerten Hacksystemen in Körnerleguminosen und Getreide
  • Erarbeitung von Unterlagen für die Beratung und Erwachsenenbildung, Berichten und Veröffentlichung von Fachbeiträgen

Ihr Profil:

  • Hochschulabschluss (Diplom / FH oder B.Sc.) der Fachrichtung Agrarwirtschaft oder ein vergleichbarer Hochschulabschluss als Bachelor Sc. der Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Pflanzenproduktion
  • fundierte Kenntnisse in der Pflanzenproduktion
  • Präsentationserfahrung
  • fließende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (mindestens C2 Niveau)
  • Vertrautheit im Umgang mit der Standardsoftware von MS Office sowie die Bereitschaft zur Arbeit mit EDV-Fachprogrammen
  • Bereitschaft zum Außendienst sowie zur flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit entsprechend den Anforderungen der Stelle
  • gültige Fahrerlaubnis der Klasse B

Ein jeweils hohes Maß an Eigeninitiative, selbständigem und zielorientiertem Arbeiten, Organisationsgeschick, Flexibilität, Kommunikationskompetenz, Teamfähigkeit sowie sicheres Auftreten und Belastbarkeit wird vorausgesetzt.

Von Vorteil sind:

  • Erfahrungen in den genannten Aufgabenbereichen, insbesondere in der landwirtschaftlichen Praxis, sowie mit Betriebsnetzwerken und der Durchführung von Informationsveranstaltungen für Landwirte wie z.B. Feldtagen
  • vertiefte Kenntnisse im Bereich der mechanischen Unkrautkontrolle bzw. Pflanzenernährung
  • Kenntnisse im Feldversuchswesen

Das Beschäftigungsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Die Vergütung erfolgt bei Vorliegen aller tariflichen und persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 10.

Bei ausländischen Studien- und Berufsabschlüssen, die nicht innerhalb der EU erworben wurden, bitten wir um Übersendung entsprechender Nachweise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter www.kmk.org/zab.

Das LTZ strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung vorrangig berücksichtigt.

Die zu besetzende Stelle ist grundsätzlich teilbar.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen. Bitte senden Sie diese unter Angabe der Ausschreibungsnummer 03/2022 sowie Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins bis zum 14.02.2022 per E-Mail (bitte zusammengefasst in einer Anlage im pdf-Format) an

bewerbungen@ltz.bwl.de

oder - ausnahmsweise - postalisch an das

Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg
Verwaltung

Neßlerstr. 25
76227 Karlsruhe.

Bitte geben Sie bei Bewerbungen per E-Mail diese Kennziffer unbedingt auch im Betreff Ihrer E-Mail an.

Bitte senden Sie keine Originalunterlagen ein, da diese nicht zurückgeschickt werden.

Die Bewerbungen werden ausschließlich zum Zweck des Auswahlverfahrens verwendet und nach Abschluss des Verfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet. Im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung weisen wir Sie auch auf die Datenschutzerklärung des LTZ Augustenberg unter www.ltz-bw.de hin. Die Informationen zur Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person nach Artikel 13 DS-GVO können Sie unserer Homepage, Bereich Service – Stellenangebote entnehmen.

  • Für Rückfragen stehen Herr Mann (0721/9518-310) sowie Herr Dr. Möller (0721/9518-200) vom LTZ Augustenberg gerne zur Verfügung.

Bewerbungsschluss: 
14.02.2022
Einsatzort: 
76287 Rheinstetten - Forchheim
Deutschland
Anbieter: 
Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg (LTZ)
Verwaltung
Neßlerstraße 25
76227 Karlsruhe
Deutschland
WWW: 
https://ltz.landwirtschaft-bw.de/
Ansprechpartner/in: 
Herr Mann, Herr Dr. Möller
Telefon: 
0721/9518-310, -200
E-Mail: 
bewerbungen@ltz.bwl.de
Online-Bewerbung: 
https://ltz.landwirtschaft-bw.de/...Lde/Startseite/Ueber+uns/Stellenangebote
Sonstiges: 
Ausschreibungsnummer 03/2022
(Ursprünglich) veröffentlicht am: 
13.01.2022
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