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Dezernentin / Dezernent im Fachbereich 27 „Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung“

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen

Beschreibung: 
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt nächstmöglichen Zeitpunkt beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen im Fachbereich 27 „Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung“

die Stelle einer Dezernentin / eines Dezernenten (BesGr. A 13/A 14 LBesO A NRW / Entgeltgruppe 13 TV-L)

Der Dienstort ist Bonn.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) ist als Landesoberbehörde in den Bereichen Naturschutz, technischer Umweltschutz für Wasser, Boden und Luft sowie Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit tätig.

Die konkrete Aufgabenübertragung erfolgt je nach fachlicher Vorerfahrung und entsprechender Eignung.

Aufgabenschwerpunkte:
Kernaufgaben der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung sind Forschung, Beratung, Aus- und Fortbildung und Schulung. Zu den Aufgabenschwerpunkten der zu besetzenden Stelle im Themengebiet „Wildgesundheit“ gehören:
  • Kontinuierliche Untersuchungen der Wildgesundheit über die zentrale Auswertung der Fallwildbefunde
  • Forschungen
- zur Wildhygiene und zu Wildkrankheiten als mögliche Rückgangsursachen
- zu Tierseuchen und Wildtiererkrankungen
- zur Belastung des Wildes mit Pflanzenschutzmitteln und Umweltschadstoffen
- zu Auswirkungen des Klimawandels auf die Wildgesundheit
- zum Schutz von Wildarten unter dem Gesundheitsgesichtspunkten und zum Einfluss von Verkehrswegen und landwirtschaftlichen Maschinen auf das Wild
  • Verwaltungsaufgaben zur Wildgesundheit
- Beratung von Verwaltung und Bürgern zur Wildgesundheit
- Mitarbeit in einschlägigen Arbeitsgruppen nach dem Tiergesundheitsgesetz sowie Unterstützung anderer Dienststellen bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP)
- Erarbeitung von Grundlagen für administrative Regelungen zur Wildtiergesundheit
  • Einschlägige Veröffentlichungen in Wissenschaftsjournalen und für die Praxis

Das Aufgabengebiet ist insgesamt durch ein hohes Maß an nationaler und internationaler Zusammenarbeit gekennzeichnet.
Anforderungen: 
Fachliches Anforderungsprofil:
  • Abgeschlossenes konsekutives Master- oder Diplom-Studium der Biologie mit einem einschlägigen Schwerpunkt z.B. auf den Feldern Tierphysiologie, Toxikologie, Epidemiologie / Infektionskrankheiten oder der Tiermedizin oder der Agrarwissenschaften mit einem Schwerpunkt im Bereich Tierproduktion bzw. Wildhaltung an einer wissenschaftlichen Hochschule oder Universität. Entsprechendes gilt für einen akkreditierten Masterabschluss an einer Fachhochschule (ein Nachweis der Akkreditierung ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen).
  • Nachgewiesene hohe Fachkompetenz im ausgeschriebenen Themenbereich durch eine mindestens zweijährige Berufserfahrung oder in Form einer Abschlussarbeit (Master- bzw. Diplomarbeit)
  • Erforderlich sind:
- Nachgewiesene Erfahrungen zu Untersuchungen und / oder Publikationen
- Gute Englischkenntnisse
- Führerschein der Klasse B bzw. Fahrdienst durch eine Arbeitsassistenz im Sinne des SGB IX
  • Wünschenswert sind:
- Berufserfahrung in Forschungseinrichtungen oder in der öffentlichen Verwaltung
- Ökologische Grundkenntnisse- Kenntnisse in der Evolutionsbiologie
- Einschlägige Erfahrung in der Revierpraxis und/oder Land- bzw. Forstwirtschaft
- Jagdschein bzw. Bereitschaft diesen zu erwerben

Persönliches Anforderungsprofil:
  • Belastbarkeit, Flexibilität, Teamfähigkeit und ein hohes Maß an sozialer Kompetenz
  • Bereitschaft zu häufigen Dienstreisen sowie Reviere aufzusuchen und zur Probensicherung teilweise unter schwierigen Gelände- und Witterungsbedingungen
  • Fähigkeit und Bereitschaft Sektionen durchzuführen z.B. auch große Tiere ggfs. unter Feldbedingungen das Aufbrechen vorzunehmen
  • Eigeninitiative und die Fähigkeit zu eigenverantwortlicher Arbeit
  • Organisation- und Verhandlungsgeschick
  • Ausgeprägte Fähigkeit, komplexe wildökologische und administrative Aufgabenstellungen innovativ und zielführend zu bearbeiten und diese Sachverhalte auch fachfremden Personen überzeugend darzustellen
  • Gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Bereitschaft und Fähigkeit zu interdisziplinärer, interner und externer Zusammenarbeit
  • Gutes Urteilsvermögen und die Fähigkeit zu analytisch methodischem Denken

Auswahlverfahren:
Die eingehenden Bewerbungen werden einer Vorauswahl unterzogen. In das sich anschließende Auswahlverfahren sind Elemente des "Assessment-Center-Verfahrens" integriert. Dies bedeutet, dass Bewerberinnen/Bewerber bei einer persönlichen Vorstellung in Situationen hineingestellt werden, die im Hinblick auf die zukünftigen Aufgaben charakteristisch sind. Die Bewerberinnen/Bewerber sollen dabei zeigen, wie sie professionell in Berufssituationen handeln.

Weiteres:
Die Möglichkeit zur Teilzeitbeschäftigung ist gegeben.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen sind daher ausdrücklich erwünscht. In Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Die Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind erwünscht. Dies gilt auch für Gleichgestellte im Sinne von § 2 Sozialgesetzbuch – Neuntes Buch – (SGB IX) oder für Personen, die danach gleichgestellt werden können (Grad der Behinderung von mindestens 30). Die Anforderung des Besitzes eines Führerscheins der Klasse B findet als Ausschlusskriterium keine Anwendung, soweit die vorliegende Behinderung nicht zu unvertretbaren Einschränkungen bei der Durchführung der in den Aufgabenschwerpunkten genannten Tätigkeiten führt.

Die Ausschreibung wendet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Migrationshintergrund.

Ihre schriftliche Bewerbung mit aussagefähigen und vollständigen Unterlagen (bei Masterabschluss Diploma Supplement und möglichst auch Transcript of Records) in Kopie und ohne Bewerbungsmappe richten Sie auf dem Postweg (keine E-Mail) unter Angabe des Aktenzeichens: I-2–1230–72/18 bis zum 23.01.2019 (Eingangsstempel bei meiner Dienststelle) an das

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW
- Referat I-2 -
Schwannstr. 3
40476 Düsseldorf

Bitte achten Sie darauf, keine Originaldokumente einzureichen. Nach Abschluss des Verfahrens werden die Unterlagen unter Berücksichtigung des Datenschutzes vernichtet.

Für Rückfragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren steht Ihnen Frau Breuer (Tel.: 0211 4566 519), für Auskünfte zum Aufgabenzuschnitt der Stelle steht Ihnen Herr Dr. Petrak (Tel.: 0228 97755 12) oder Herr Ketterer (Tel.: 0228 97755 13) zur Verfügung.
Bewerbungsschluss: 
23.01.2019
Einsatzort: 
53229 Bonn
Deutschland
Anbieter: 
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen
Referat I-2 Personal
Schwannstraße 3
40476 Düsseldorf
Deutschland
WWW: 
http://www.lanuv.nrw.de
Sonstiges: 
Aktenzeichen I-2–1230–72/18
(Ursprünglich) veröffentlicht am: 
06.12.2018


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