Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald ist eine nachgeordnete Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz mit rund 250 Beschäftigten. Sie verwaltet den Nationalpark Bayerischer Wald, der 1970 eröffnet wurde und damit Deutschlands erster und ältester Nationalpark ist. Als Einrichtung des Freistaates Bayern dient sie den vier Aufgabenbereichen Naturschutz, Forschung, Bildung und Erholung.
Zur Nationalparkverwaltung gehören rund 160 Bauwerke, verteilt über das gesamte Gebiet des Nationalparks von Bayerisch Eisenstein bis Mauth/Finsterau. Darunter befinden sich große Besucherzentren wie das Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau, das Haus zur Wildnis in Ludwigsthal bei Lindberg, das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald, der Verwaltungssitz in Grafenau, die beiden Tierfreigelände mit Gehegen und Volieren in Ludwigsthal und Altschönau, zwei Betriebshöfe, aber auch Gebäude wie etwa das Waldschmidthaus, die Racheldiensthütte, das Wildniscamp am Falkenstein, das Jugendwaldheim und viele weitere Bauwerke. Darüber hinaus ist ein großes Straßen- und Wegenetz mit einer erheblichen Anzahl an Brückenbauwerken und Besucherinfrastruktur zu unterhalten.
Das Sachgebiet VI - Servicezentren und Bauwesen bündelt die Themen Hoch-/ Tiefbau inkl. Bauunterhalt und Gebäudetechnik, Denkmalschutz, Brandschutz sowie Betriebliches Umweltmanagement für das Nationalparkgebiet. Das Bauwesen erfolgt in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt Passau und anderen Behörden. Die Sachgebietsleitung leitet ein Team aus rund 20 Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern unterschiedlicher Qualifikationen (Bauingenieur, Zimmerer, Schreiner, Metallbauer, Elektriker, Forstwirte, Teamassistenz) und ist direkt der Nationalparkleitung unterstellt.
Einsatzbereich ist das gesamte Gebiet des Nationalparks. Dienstsitz ist Grafenau.
Bei Einstellung im Angestelltenverhältnis richtet sich die Vergütung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Die Eingruppierung ist bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen je nach Qualifikation, Vorerfahrung und Aufgabenübernahme bis Entgeltgruppe 14 möglich. Die Stufenzuordnung richtet sich nach der nachgewiesenen einschlägigen Vorerfahrung. Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen ist eine Einstellung oder Übernahme im Beamtenverhältnis bis zur Besoldungsgruppe A14 möglich.
Die Stelle ist unbefristet und teilzeitfähig, sofern sich mehrere Bewerber/Bewerberinnen in geeigneter Weise ergänzen. Chancengleichheit ist uns wichtig. Wir begrüßen deshalb die Bewerbung von Frauen und Männern gleichermaßen. Auf die Möglichkeit der Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten der Nationalparkverwaltung wird hingewiesen. Die Stelle ist außerdem für die Besetzung mit schwerbehinderten Menschen geeignet. Schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir weisen darauf hin, dass als Grundlage für die Auswahlentscheidung systematisierte Personalauswahlgespräche mit herangezogen werden.
Aussagekräftige Bewerbungen sind spätestens bis zum 19.07.2026 per E-Mail im PDF-Format als eine Datei unter Betreff: "Stellenausschreibung Sachgebietsleitung Servicezentren und Bauwesen (w, m, d)" an personal@npv-bw.bayern.de zu schicken.
Ihre elektronische Bewerbung sollte genauso aussagekräftig und professionell gestaltet sein wie eine Bewerbung in Papierform. Sie sollte u. a. enthalten: Bewerbungsschreiben mit Angaben zur Motivation, tabellarischer Lebenslauf, Zeugnis Studium bzw. Ausbildung, ggf. Zeugnis Vorbereitungsdienst, Zeugnis höchster Schulabschluss, Nachweise Fort- und Weiterbildungen, sämtliche Arbeitszeugnisse bzw. dienstliche Beurteilungen.