Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) - Rechtswissenschaftliche Forschung zur Resilienz regionaler Wirtschaftssysteme am Beispiel der Circular Economy (CE)
Saarbrücken
IZES gGmbH
Die IZES gGmbH sucht ab März 2026 eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) für das Arbeitsfeld Stoffströmefür den Standort Saarbrücken
Die IZES gGmbH ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut mit Standorten in Saarbrücken und Berlin. Hauptgesellschafter ist das Saarland; weitere Gesellschafter sind htw saar, Universität des Saarlandes sowie regionale Energie- und Stoffstromunternehmen.
Als An‑Institut der htw saar und außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Universität des Saarlandes bearbeiten wir regionale, nationale und internationale Projekte und verbinden wissenschaftliche Fragestellungen mit konkreter Umsetzung. Thematisch fokussieren wir uns auf die Entwicklung zukunftsfähiger Energie‑ und Stoffstromsysteme sowie die nachhaltige Regionalentwicklung. Unser Team aus rund 80 Expert*innen arbeitet im Rahmen eines jährlichen Projektvolumens von ca. 4 Mio. € an anwendungsnahen Lösungen. Unsere Forschungsaktivitäten sind in fünf Arbeitsfeldern organisiert: Energiemärkte, Infrastruktur & Kommunalentwicklung, Stoffströme, Technische Innovationen, Umweltpsychologie
Das Arbeitsfeld Stoffströme befasst sich mit Fragestellungen der nachhaltigen Bereitstellung von Stoffströmen aus einer regionalen Perspektive mit einer Fokussierung auf bioegene Stoffströme. Ziel ist es, einen Beitrag zur Defossilisierung der Gesellschaft im Rahmen der Energiewende und zur Substitution fossiler Rohstoffe in der stofflichen Nutzung zu leisten. Weitere Informationen zum Arbeitsfeld und zu unseren laufenden Projekten finden Sie unter https://izes.eu/arbeitsfelder/stoffstroeme/.
Ab März 2026 suchen wir für das Arbeitsfeld Stoffströme am Standort Saarbrücken eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
Rechtswissenschaftliche Forschung zur Resilienz regionaler Wirtschaftssysteme am Beispiel der Circular Economy (CE)
in Vollzeit (39,5 Wochenarbeitsstunden) oder Teilzeit (mindestens 80 %) im Forschungsbereich Nachhaltige Transformation von Stoffströmen im Industriesektor. Einschlägige Berufserfahrung ist von Vorteil, aber auch Bewerbungen von Berufseinsteiger*innen und Absolvent*innen sind willkommen.
Sie bearbeiten im Projekt „Circular Saar“ (Transformationsfond saarländische Landesregierung) zur nachhaltigen Transformation von Schlüsselindustrien im Saarland und übernehmen im Teilprojekt „Rechtswissenschaftliche Forschung zur Resilienz regionaler Wirtschaftssysteme am Beispiel der Circular Economy (CE)“ die systematische Analyse aktueller und zukünftiger Rechtsentwicklungen mit Relevanz für die industrielle Transformation im Saarland. Im Zentrum stehen das Kreislaufwirtschafts-, Klimaschutz- und Umweltenergierecht sowie rohstoffspezifische Fragestellungen für die Sektoren Stahl, Kupfer und Aluminium. Ergänzt werden diese durch energie- und wasserstoffrechtliche Rahmenbedingungen zu Emissionsreduktionen, Genehmigungen und technologischen Umstellungen. Beihilfe-, Förder- und ESG-Regulierung sowie arbeits- und planungsrechtliche Vorgaben werden berücksichtigt, um die wirtschaftliche, soziale und organisatorische Umsetzung der Transformation zu bewerten. Dabei erfassen und beurteilen Sie nicht nur EU- und Bundesrecht, sondern auch landesrechtliche Gestaltungspotenziale und entwickeln daraus praxisorientierte Handlungsempfehlungen. Das Projekt fungiert als wissenschaftlich fundierte, transdisziplinäre Brücke zwischen Recht, Industrie, Politik und Gesellschaft.
Folgende Ergebnisse erwarten wir uns von Ihrer Arbeit:
- Entwicklung von rechtswissenschaftlich fundierten Kurzstudien zur Anwendung relevanter Rechtsnormen auf betrieblicher und behördlicher Ebene.
- Aufbereitung regulatorischer Hemmnisse und Handlungsspielräume für regionale Unternehmen, insbesondere im Bereich der Circular Economy.
- Ableitung rechtlicher Innovationsimpulse auf Landesebene zur gezielten Unterstützung von Gesetzesinitiativen und Fördermechanismen im Sinne der Transformation.
- Verankerung juristischer Expertise im Transformationsgeschehen des Landes durch aktive Beteiligung an Gesetzgebungsverfahren, Beratungsformaten und Transferstrukturen.
Im Rahmen unseres Projekts Circular Saar sowie weiterer thematisch angrenzender Formate präsentieren Sie Ihre Inhalte, geben fachliche Impulse und beantworten herausfordernde, teils neuartige Fragestellungen. Dies erfolgt unter anderem auf Tagungen, Konferenzen und Workshops sowie im direkten Austausch mit Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Sie erarbeiten zusammen in Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen wissenschaftliche Publikationen und Vorträge. Sie unterstützen bei der Konzipierung von Projektanträgen und unterstützen die Öffentlichkeitsarbeit bei der Verbreitung der Forschungsergebnisse. Die Möglichkeit der Pomotion ist gegeben.
Ihr Profil:
- Sie haben einen rechtswissenschaftlichen Hochschulabschluss (Master L.L.M./, 1. Staatsexamen oder Vergleichbares).
- Sie kennen sich im Kreislaufwirtschaftsrecht und Umweltenergierecht und den diesbezüglichen relevanten Gesetzen und Verordnungen der EU, des Bundes und der Länder sowie den völker-, unions- und verfassungsrechtlichen Bezügen gut aus und möchten sich nun gerne wissenschaftlich weiterentwickeln.
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Französischkentnisse sind von Vorteil aber kein Muss.
- Eigenverantwortliches Arbeiten, verbunden mit Teamgeist, Kooperationsbereitschaft und Freude an gemeinsamer Gestaltung.
- Sicherer Umgang mit gängigen Office-Anwendungen.
- Bereitschaft, sich in neue Themen einzuarbeiten, Verantwortung zu übernehmen und sich kontinuierlich weiterzubilden.
- Bereitschaft zu Dienstreisen, auch ins europäische Ausland.
Wir bieten Ihnen:
- Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem engagierten, dynamischen und interdisziplinären Team.
- Ein Betriebsklima, das von gegenseitiger Wertschätzung und offener Kommunikation geprägt ist.
- Ein familienfreundliches und chancengerechtes Arbeitsumfeld mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und Jobticket.
- Vielfältige Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterbildung.
- Gestaltungsspielräume und viel Raum für Eigeninitiative.
Die Stelle ist ab März 2026 in Vollzeit oder Teilzeit (mindestens 80 %) zu besetzen. Sie ist zunächst auf zwei Jahre befristet; eine Entfristung ist – abhängig von den gesetzlichen Rahmenbedingungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes – möglich. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L (West), sofern die tariflichen und persönlichen Voraussetzungen vorliegen. Der Arbeitsort befindet sich an unserem Hauptstandort Saarbrücken in der attraktiven deutsch-französischen Grenzregion, die sowohl kulturell als auch landschaftlich vieles zu bieten hat.
Im Rahmen der gelebten Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und der gesetzlichen Maßgabe, die Unterrepräsentanz von Frauen innerhalb des Geltungsbereiches des LGG und des Gleichstellungsplanes der IZES gGmbH zu beseitigen, ist die IZES gGmbH an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.
Interesse?
Dann senden Sie uns bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Anhänge wie Zeugnisse und Referenzen) als PDF mit Angabe Ihres frühestmöglichen Einstiegstermins unter dem Stichwort „wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in Arbeitsfeld Stoffströme an Katja Weiler:
Wir bitten um Bewerbungen bis zum 15.02.2026.
Bitte sehen Sie von postalischen Zustellungen ab!
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Die Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet und nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen der DSGVO gelöscht.
- Anbieter:
- IZES gGmbH
Stoffströme
Altenkesseler Straße 17, Geb. A1
66115 Saarbrücken
Deutschland
- WWW:
- http://www.izes.de
- Bewerbungsschluss:
- 15.02.2026
- Ansprechpartner/in:
- Katja Weiler
- E-Mail:
- weiler@izes.de
- Online-Bewerbung:
- Jetzt bewerben
- Anzeige veröffentlicht am:
- 12.01.2026
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