Coronakrise: kaum Auswirkungen auf den grünen Jobmarkt

Frau arbeitet am Laptop auf Holztisch

Arbeit und Jobs ohne Ende

Die Coronapandemie hatte vergleichsweise wenig negative Auswirkungen auf den grünen Arbeitsmarkt. Die Jahrhundertaufgabe Klimaschutz steht außer Frage. Politische Rahmenbedingungen und Investitionsentscheidungen reichen weit über die Corona-Krise hinaus. Arbeit und damit Jobs gibt es hier immer.

Auf dem grünen Arbeitsmarkt beobachteten wir zwar im März und April 2020 deutlich weniger Stellenanzeigen. Dies war aber hauptsächlich der Unsicherheit der Arbeitgeber in Bezug auf Recruiting- und Onboardingprozesse geschuldet. Sobald diese soweit es ging „corona-sicher“ gemacht waren, fuhren auch die Arbeitgeber Stellen(neu)besetzungen wieder hoch, Und das über alle Arbeitgebergruppen hinweg, seien es große und kleinere Unternehmen, die öffentliche Hand oder auch Verbände. Viele Arbeitgeber nennen in den Stellenanzeigen, dass Arbeitnehmer:innen im Homeoffice bzw. Remote arbeiten können.

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Greeen Software Developers (m/f/x) in Berlin
(veröffentlicht: 25.9., 12:34 Uhr)
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Junior Consultant (m/w/d) Veranstaltungen Energie und Umwelt in Berlin
(veröffentlicht: 25.9., 10:34 Uhr)
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Projektentwickler Wind (m/w/d) in Dresden
(veröffentlicht: 23.9., 18:21 Uhr)
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Projektentwickler Wind (m/w/d) in Zossen / OT Kallinchen
(veröffentlicht: 23.9., 18:16 Uhr)
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Projektentwickler Wind (m/w/d) in Wiesbaden.
(veröffentlicht: 23.9., 18:10 Uhr)
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E-Mail-Marketing-Manager:in in Ettlingen
(veröffentlicht: 23.9., 18:02 Uhr)
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IT Einkäufer:in in Ettlingen
(veröffentlicht: 23.9., 17:34 Uhr)
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Plant-for-the-Planet
Mediengestalter*in in Digital und Print in Tutzing
(veröffentlicht: 23.9., 17:32 Uhr)
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AfB gemeinnützige GmbH
Sales Manager:in B2B Vertrieb in Ettlingen
(veröffentlicht: 23.9., 16:56 Uhr)
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OSTWIND Erneuerbare Energien GmbH
GIS-Analyst*in/ -Entwickler/in (m/w/d) - Projektentwicklung: Wind an Land in Regensburg
(veröffentlicht: 23.9., 16:55 Uhr)

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Homeoffice und Remote Arbeiten: nicht immer dasselbe!

Währen der Corona-Krise sind viele Arbeitnehmer:innen ins Homeoffice gewechselt. Bei Arbeitgebern zeigte sich, wer schnell und flexibel reagierte und es seinen Mitarbeiter:innen ermöglichte von zu Hause statt in vollen Büros zu arbeiten. Andere Arbeitgeber vertrauten den Angestellten offenbar nicht genug oder meinten, ein Präsenzbetrieb sei weiterhin nötig.

Im Vorteil waren die Unternehmen und Organisationen, die auch vor der Pandemie „remote Arbeiten“ ermöglichten. Den Mitarbeiter:innen stand bereits entsprechende Technik zur Verfügung, Prozesse und Kommunikation funktionierten auch ohne Präsenzkultur. Trotzdem hob Corona das räumlich verteilte Arbeiten für viele Arbeitgeber und Mitarbeiter:innen auf ein komplett neues Niveau. Gemeinsame Besprechungen und die Plauderei in der Teeküche entfielen auf einmal komplett. Dafür mussten digitale Formate gefunden werden, andere überdachten die nötige interne Besprechungsfrequenz und reduzierten diese.

Die nun dauerhaft im Homeoffice Arbeitenden mussten aber nicht nur ihre Arbeitsabläufe und Entscheidungsprozesse anpassen. Viele standen vor der Herausforderung, keinen für dauerhaftes Arbeiten eingerichteten Arbeitsplatz zu Hause zu haben. Viele Arbeitgeber unterstützten ihre Mitarbeiter:innen zur Büroausstattung wie Laptop, Bildschirm und gutem Stuhl. In Familien war oft auch der/die Partner:in gleichzeitig im Homeoffice, was nochmal zusätzliche Enge bedeutete. Und wenn Kinder „im Spiel“ waren, war „Bring Your Child to Work Day“ auf einmal der Normalzustand und die Kinder mussten betreut und Homescholing begleitet werden.

Selbstbestimmter und ohne direkten Kontakt zu Kolleg:innen im Homeoffice zu arbeiten, stellt neue Anforderungen an die Motviation der Mitarbeiter:innen. Hierbei haben sind Jobs im Bereich der Energie- und Verkehrswende vorteilhaft. Denn viele der Menschen, die in diesen Bereichen arbeiten sehen ihre Arbeit als sinnstiftend und sind intrinsisch motiviert.

Wir hoffen, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer vieles aus der Coronakrise lernen und zukünftig besser mit dem Modell „remote Arbeiten“ umgehen können. Das Gute dabei: Nach der Pandemie heißt „remote Arbeiten“ nicht zwangsläufig und ausschließlich „Homeoffice“, das Arbeiten kann dann auch im Coworking-Space, der Bürogemeinschaft oder auch mal im Café stattfinden, eine Telefonkonferenz vielleicht auch im Park.

Klar ist aber auch, dass in vielen Jobs Homeoffice nicht möglich ist, selbst wenn der Arbeitgeber das unterstützt. Logistik, Pflege, Produktion, Laborarbeit und Handwerk muss vor Ort gemacht werden.