Mitarbeitende (w/m/d) in der Jagdeinheit ASP
Arnsberg
Wald und Holz NRW
Mitarbeitende (w/m/d) in der Jagdeinheit ASP -befristet auf 36 Mon.-
Im Hinblick auf eine mögliche weitere Verschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen sollen weitere Maßnahmen für eine Intensivierung der Bejagung von Schwarzwild sowie für eine Tilgung der Tierseuche in den bereits betroffenen Gebieten vorbereitet, durchgeführt und vor Ort koordiniert werden.
Wald und Holz NRW unterstützt dabei die zuständigen Kreisbehörden im Rahmen der Amtshilfe durch fachliche Beratung der Dienststellen aber auch die Jagdausübungsberechtigten in den betroffenen Gebieten. Dazu wurde bei Wald und Holz NRW eine ASP-Leitstelle Jagd in Hilchenbach eingerichtet, die Kreisbehörden unterstützt und Maßnahmen koordiniert.
Die Jagdeinheit ASP (JE ASP), die von der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildtiermanagement geleitet wird, wurde vom Land NRW für den Fall eines Ausbruchs der ASP bei Wildschweinen eingerichtet. Die Mitglieder bringen ein hohes Maß an jagd-praktischer Erfahrung mit und werden im Rahmen der ASP-Prävention durch das Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung NRW (LAVE) gezielt geschult.
Neben der fachlichen Beratung für Jagdausübungsberechtigte leistet die Jagdeinheit ASP auch praktische Anleitung und Unterstützung bei der effektiven Reduktion der Schwarzwildbestände im ASP-Gebiet. Die Jagdeinheit ASP besteht überwiegend aus Bediensteten von Wald und Holz NRW.
Dienstorte sind voraussichtlich Olpe, Hilchenbach oder Schmallenberg.
Aufgaben:
Im Rahmen des Ausbruchs der ASP in NRW und dem somit notwendigen aktiven Einsatz der Mitarbeitenden der JE ASP sind folgende Tätigkeitsschwerpunkte vorgesehen, u. a.:
- Mitarbeit bei der Entwicklung geeigneter Strategien zur Reduktion der Schwarzwildbestände vor Ort
- Mithilfe bei der Beratung und Unterstützung der Kreisordnungsbehörden und der Jagdausübungsberechtigten vor Ort
- Erlegung von Schwarzwild als Gegenmaßnahme auch unter Zuhilfenahme von technischen Hilfsmitteln (z. B. Einsatz von Nachtziel- und Wärmebildtechnik)
- Aufbau, Betrieb und Unterhaltung von Fanganlagen, letale Entnahme aus den Fängen
- Planung, Organisation und Durchführung der Einzeljagd zur Reduktion des Schwarzwildes in den Restriktionszonen
- Planung, Organisation und Durchführung von Gesellschaftsjagden in den Restriktionszonen
- Detektion und Monitoring von Schwarzwild auch unter Zuhilfenahme von technischen Hilfsmitteln (z. B. Einsatz von Drohnen)
- Datenerhebung zur Bestandsermittlung
- Dokumentation der durchgeführten Aufgaben und Tätigkeiten
- Mitarbeit bei der weiteren Konzeption von ASP-Prävention und -Bekämpfung sowie Durchführung von Übungen
Ihr fachliches Anforderungsprofil:
- Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung zum „Revierjagdmeister“ bzw. „Revierjäger“ oder eine vergleichbare Qualifikation, z. B. aus dem Bereich Forst- oder Landwirtschaft
- Fundierte Erfahrungen in der Bejagung von Schwarzwild bei der Einzel- und Gesellschaftsjagd
- Erfahrung mit Nachtsicht- und Wärmebildtechnik
- Erfahrungen und Qualifikation im Umgang mit Fanggeräten zum Fang von Schwarzwild sind wünschenswert
- Erfahrung mit Drohnen ist wünschenswert
- Kenntnisse im Bereich Tierschutz, Arbeitsschutz, Tierseuchen und Naturschutz sind von Vorteil
Ihr persönliches Anforderungsprofil:
- Team- und Kooperationsfähigkeit
- Hohe Belastbarkeit, Flexibilität und Bereitschaft zu wechselnden Arbeitszeiten, Bereitschaft zur Arbeit an Wochenenden und zur Nachtzeit, Bereitschaft zur Unterbringung vor Ort
- Ausgeprägte Teamfähigkeit und eigenverantwortliches Arbeiten
- Physische und psychische Belastbarkeit
- Gültiger Jagdschein
- Führerscheinklasse B / BE
- Bereitschaft zur Fortbildung
Die Bereitschaft zur zeitweisen Übernahme dienstlicher Aufgaben auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten sowie die Bereitschaft zu Reisetätigkeiten innerhalb von NRW wird erwartet.
Wir bieten Ihnen:
Eine der Qualifikation entsprechende Bezahlung gemäß EG 8 TV-L.
Ein Dienst-KFZ steht bedarfsweise im Rahmen des Pools zur Verfügung.
Auswahlverfahren:
Die eingehenden Bewerbungen werden einer Vorauswahl unterzogen. Das sich anschließende Auswahlverfahren beinhaltet ein teilstrukturiertes Interview.
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In Bereichen, in denen Frauen noch unter-repräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Die Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht. Dies gilt auch für Gleichgestellte im Sinne von § 2 Sozialgesetzbuch – Neuntes Buch – (SGB IX) oder für Personen, die danach gleichgestellt werden können (Grad der Behinderung von mindestens 30).
Eine Abbildung der Vielfalt in unserer Gesellschaft bei unseren Beschäftigten ist uns wichtig. Deshalb sind Bewerbungen aller Menschen unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft, Nationalität, Geschlecht, geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, Religion, Weltanschauung oder sozialer Herkunft ausdrücklich willkommen.
Bitte beachten Sie, dass Ihre Bewerbung möglichst in einem pdf-Dokument mit max. 12 MB übersandt wird und dass cloud-gestützte Bewerbungen oder solche, die komprimierte Dateien enthalten, aus Sicherheitsgründen nicht berücksichtigt werden können.
Ihre Ansprechpartner
Name: Herr Heiß
Zuständigkeit: Fachliche Fragen
E-mail: Ulrich.Heiss@wald-und-holz.nrw.de
Telefon: 02972/9702-16
Name: Herr Bölscher
Zuständigkeit: Fragen zum Bewerbungsverfahren
E-mail: Joerg.Boelscher@wald-und-holz.nrw.de
Telefon: 0251/91797-126
- Anbieter:
- Wald und Holz NRW
Fachbereich II Landeseigener Forstbetrieb
Kurt-Schumacher-Str. 50b
59759 Arnsberg
Deutschland
- Bewerbungsschluss:
- 12.04.2026
- Ansprechpartner/in:
- Fachlich: Herr Heiß / Zum Verfahren: Herr Bölscher
- Telefon:
- 02972/9702-16 Heiß / 0251/91797-126 Bölscher
- E-Mail:
- bewerbung@wald-und-holz.nrw.de
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- 26.03.2026
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